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Erika Paulson I
(† 22. September 2013)

Der Menschenfeind
nach Motiven von Molière
„… Und die Menschen gehen weiter ihrer Wege, als ob nichts wäre. Als ob wir nicht gerade mit Vollgas auf den Abgrund zu rasen würden."


Alceste hasst die Menschen. Ausnahmslos. Und er ist ehrlich. Was ihn stört, spricht er an - unmittelbar und direkt. Davon ist er nicht abzubringen. Er liebt Célimène, mit der er eine offene Beziehung führt. Klassische Rollenbilder und Beziehungsformen sind für ihn Heuchelei - wie der Austausch von Komplimenten. So entspannen sich schnell Konflikte, in dessen Mittelpunkt stets der rhetorisch-überlegene, zynische, unglücklich verliebte Melancholiker Alceste steht - auf der Suche nach Veränderung, Liebe und Wahrheit

.

Auch 350 Jahre nach der Premiere bleibt „Le Misanthrope“ aktuell: Fragen nach der Ambivalenz des Menschseins, den verschiedenen Formen von Liebe, dem Hass gegenüber dem Anderen scheinen zeitlos. In Zeiten von TTIP und Terror, Flüchtlingskrise und Alltagsrassismus stellt der Menschenfeind Fragen zu unserer Identität, unseren Werten und unserem Verständnis von Wahrheit: Wenn wir ehrlich sind, wie wollen wir dann sein? Was zählt in unserer heutigen Welt? Wie wirkt sich der technische Fortschritt auf unsere Demokratie aus?

Es spielen:
Magdalena Kosch
Joachim Lötscher
Franziska R. Trinkaus
Kofi Dansu Wahlen
Kaya Wittrock

Regie: Richard Haufe-Ahmels
Stückfassung: Anton Marchel und Richard Haufe-Ahmels
Musik: Christopher Ramm
Technik: Torsten Eissrich

www.theater-im-kino.de/





DIE PAULSENS sind zurück

  Prekärer denn je und schärfer als die Realität. Nachdem Mama Daniela mit Onkel Harry und den vier Plagen 2015 aus dem Wedding weg-gentrifiziert wurde, ist die Großfamilie zurück. Mit Sendezeit im Assi-TV.


  Das Theaterkollektiv GIRL TO GUERILLA wagt die Fortsetzung seiner Performance die Paulsens aus dem Jahr 2015.

Für die begehbare Installation ziehen wir 96 Stunden ins Theater ein und erforschen, welchen Einfluss Reality Formate, auf unsere Gesellschaft haben...


  12.5. bis 15.5.2016
Boxhagener Strasse 18
2. Hinterhof/ 3. Etage
10245 Berlin


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Onkel Krebs - Das Lachen der letzten Menschen

Manche behaupten: There is no alternative. Andere sagen: Entweder – Oder. Und manchmal da ist es schwer ihn zu finden, den dritten Weg. Manchmal, da fehlt einem die Sprache. Manchmal, da verfehlt die Sprache den Anderen. Manchmal passieren Dinge, weil der Mensch endlich ist. Manchmal sind die Verhältnisse nicht so, wie sie sein sollten. Manchmal gebiert die Nacht Ungeheuer. Die Hölle ? Das sind die Anderen ! Und manchmal kommen sie wieder.

Von und mit:
Sarah Stührenberg
Ernst Strich
Richard Haufe-Ahmels
Isa Eichmann
Torsten Eissrich
G.A. Beckmann

17.01.2016 und 23.01.2016 im Theater im Kino Sued, Boxhagener Str. 18, Berlin


Stilleben mit Jagdbeute – installative Performance

Eine Reise in komplett verschiedene Welten kann tausende Kilometer weit oder einfach um die nächste Ecke reichen. Gegensätze von arm oder reich und Staatsbürgern oder Flüchtenden können diese Welt bedeuten. Wie sehr ist unser Denken davon bestimmt? Und viel wichtiger: Wollen wir es hinnehmen, dass entfesselte neoliberale Politik uns Menschen zu Antagonisten macht? Stilleben mit Jagdbeute ist eine Versuchsanordnung, um zwischen den Menschen zu vermitteln. Zwischen Dir und mir... und den Anderen. Eine Koproduktion von Acker Stadt Palast und Girl to Guerilla.

Konzept:
Anete Colacioppo, Knife Knightbusch, Sophie Sarcander

Text:
Knife Knightbusch

Raum/Video/Installation:
zwek, Fabio Furtado, Knife Knightbusch

29.+30. Januar 2016 um 20 Uhr
im Acker Stadt Palast
Ackerstraße 169/170, Berlin
Tickets: 13,-/ 8,-

www.ackerstadtpalast.de

© 2015 by Girl to Guerilla
www.girl-to-guerilla.de